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tione & obscuritate rationis hielt , und von WeisteM ge-hört hatte, daß Bayle die Schwache der Vernumft inReligionssachen aus allen Kräften behauptete Vor-nehmlich aber kam itzt unser Jüngling in B-.ekannt-schaft mit Dreitinger und Hagenbuch , die damals be- *reits dem philologischen Studio der Claßiker mit demEifer verliebter Menschen nachhiengen. Lavatrrn **),einen andern seiner liebsten und sanftesten Gesellschafter,hatte er allzufrühe, noch in dem Collegio Humanitatis,verloren. Dann pflog er, wegen der Nachbarschaft ihrerbeyden Geburthsörtcr sehr vielen Umgang mit demschon erwähnten Heinrich Reller, der in seinen Stu-dcntenjahren Zimmermanns beßter Freund war , undmanche brauchbare Kenntnisse auch in den Belles Let-tres, aber wenig Manieren hatte. Er starb als ein alterExspektanr ( Proposant ), „ Ich kannte ihn nach „
(schrieb mir jüngst Herr Prediger Schinz von Allstcttcn)
„ und sab ihn nie ohne ein gewisses Mitleiden vor» meinem Haus Vorbeygehen, daß ein Mann vor. sei-« nen Kenntnissen wegen seinem lichtscheuen Weftn so„ verachtet war „. Schöne Wissenschaften waren sonstdamals bey uns ein noch unerhörter Nanie. Nüschc-ler"*) und LIaarer ****) schrieben nur schüchtern -inenhübschen lateinischen Vers. Das Französische - undnoch mehr gerade die ersten elastischen Schriftsteller ausdem Jahrhundert Ludwig XIV. waren noch Seltenhei-ten. Lodmer hatte kaum ein wenig diese Sprache ge-lernt, als er den Telemach zu Gesicht bekam, der ihn
*) &. Zimmermanns Leben. Mse.
**) Des jetzt?,cn Diakons Oheim.
RnchwcrtS Professor , Grofvater dcü itzige». S. Hicze-l Denk-mal Dlaarers S. 17; - 79.
"*°) Nachwerts Obmann Gemeiner Klöster. Von biestem sieheunten MchrerS.