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kichteu , und diesem Gewerbe zugleich mit dem Sitten«maler und einer Gelehrten Zerrung den Anfang zu man-chen ; damals aber theilte er solche Entwürfe, aus Bc/sorgniß daß ihm sonst andre zuvorkommen könnten, nurfeinen Vertrautesten mit * ). Im Sommer dieses JahrsUngefähr, nahm er, wie es scheint, zuerst seinen ge-wohnlichen Aufenthalt in der Stadt, in der Absicht dieStaatskanzley zu besuchen ; und obgleich er uns in denpersönlichen Anekdoten sagt: „ Daß er auch dieses» ohne die mindeste Neigung, so wie ohne Unterstützung,» und ohne einige mehrere Ausstcht gethan „, so erhelletdoch aus einem seiner Schreiben an Sreitinger, **) daßdabey wirklich das Absehen gewaltet, die Kenntnisse, wcl-che er sich, so wie in allen übrigen wissenswürdigenDingen, auch in den Vaterländischen Rechten und Ge-schichten erworben hatte, an den Mann zu bringen;und namentlich zu zeigen, daß er wohl die erfoderlicheTüchtigkeit hatte, einmal den dießsalligen Lehrstuhl zubekleiden, der gerade um diese Zeit vacant geworden "*),und von dem er voraussah , daß .«r-solchcs in Kurzemzum Zweytenmal werden würde. Lreittngcr hatte indenselbigen Tagen ein Vicariat zu Märstätten im Thurrgau übernommen, und, wie es scheint, während dem-selben , vermuthlich durch das Mittel des Doktor Dan.-Lorn. Zollikofer von Altenklingen zu St. Gallen f)*
*)@. Sepi. Nro. VIII. das Schreiben nach dem-8. Mer; 1722; einanderes vom 5« May , u. s. f. und besonders das vont 14. No-vcmb. Alle an Meister.
K!t ) S. Ebcnd. in dem Schreiben an ^reitiiiger, welches ausdas Meistersche vom 4. Augstm. folgt,yullrnger erhielt die Stelle.
t) J. U. D. und Pros. Philos. & Lntinit. Starb An. 1761. Meistrers von diesem Mann s. Jeyl- Nro. VIII. hinten an einemSchreiben desselben an Breitinger, vom 9. Ocrcb. 17-v.