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» reich / daß mein Gedächtniß nicht alle halten kann,„ oder die ersten von den neuen leichtlich wieder delogirt„ werden. Ich bin geneigt zu glauben, daß wir auch» im Schlaffen gedenken; daß aber dann die Gedanken„ so contcrbunt durch einander gehen , weil das Ge-u Hirn , in welches das Gemüth seine Gedanken eindru^„ cket, zerrüttet worden, und incapable ist seine Funstion„ richtig zu verwalten. „
Durch das zweyte Blatt wollte Vodmer dem Publi-kum den eigentlichen Zweck der von ihm und seinen Freun-den projektirten periodischen Schrift vor Augen stellen.Er sagt darinn : Daß dieselbe mit dem Englischen Zu-schauer die gleiche Absicht habe : „ Die Ignoranz und» das Laster vogelfrey zu machen, und die Tugend und» Politcsse mit ihren Begleiterinnen / der Glückseligkeit» und dem Ruhme , aus dem Exilio zurückzuholenDazu komme die Begierde, ein billiges Lob zu erlangen.Daß inzwischen das Werk einen gleich guten Erfolg wiedes Engländers seines haben werde , kömmt ihm in Er-wägung seiner und seiner Mitarbeiter Schwache nichtglaublich vor. «Man betrachte daneben» (heißt es)» daß der Geschmack der Schwerer verderbt, und die» Kenner guter Bücher rar. Die Leuthe sind mehr er-„ picht, die Projekte und Expeditionen ausländischer» Fürsten zu wissen , als was in dem Bezirk ihrer eig-» nen Gemüther paßirt. Sie machen denen Rcflcxio-jj nen , die sie auf die Erkenntniß ihrer selbst bringen« konnten , eine Diversion mit Beurthcilnng andrer Lcu-» thcn ». Indessen (fährt er fort) sollten dergleichenund andre Schwierigkeiten sie nicht abschrecken ; dennjenes wären eben die Mangel , die sie herauszufodcrn,und mit denen sie sich zu schlagen gedächten. Dann ran-girt er ihre vermuthliche Leser in drey Classen. In dieerste und volkreichste setzt er den Pöbel, die Müßigganx