Am End laßt er Schrverzenbach *) für seinen Ludandanken , und wünscht mehr dergleichen.
Von diesem Zeitpunkt ungefähr sind noch etliche andrefür den Sittenmaler bestimmte Blatter , deren Mitthei-lung ich meinem ehemaligen Lehrer , dem theuern trefli-chen Canonikus Steinbrüchel **) verdanke, i) EinBlatt von der Bestimmung des Menschen zur Glück-seligkeit , mit dem Motto : In natura rerum &c. vonDreitinger, ziemlich mittelmäßig; und eben so 2) Einanderes Stück über die philantie, der Mutter derLeichtgläubigkeit und des Unglaubens , mit demMotto : Ereäat ssnäseus Lee. 3) Ein politisches Blattvon Bodmer über den Vorzug der Republickcn, alsder nalürlichsten aller Regierungen , mit dem Mottoaus Canitz : Glückselig Land, das uns hat auferzosgen. Ziemlich gut. Z. B. „ Wir schreiben ihnen (den» Regenten) die Rechte und Ordnungen vor, die wir„ wollen maintenirt wissen; dazu müssen sie sich mit ei-„ nein Eyd verpflichten , und wir behalten uns die Re-tt viston vor. Von denen Geschäften , die das gesamte» Land antreffen , von Kriegs-und Friedenshandlungen,„ von Auflagen und Steuern ***) hat jedweder Bürgerzu deliberiren und zu sprechen „ : Am End dieses Blattsbezeugt Vodmer eine ganz besondere Zuversicht auf denMuth seiner Mitbürger bey einem feindlichen Ueberfallvon Aussen. 4) Noch ein anderes Blatt von ihm überdas Hauptabseheu der Historie, der Nachwelt einerühmliche Aemulation beyzubringen. Beyläufig wird«■) Nachworts Statthalter.
m ) Als Hagcnbuchs Schlvlegersohn, der Erbe aller seiner littera-rischen Schätze.
"') Hier betrog sich der junge Bodmer in Puncto des AürcherschcuStaatsrechts. Steuern aufzulegen hat der grosse Rath das aus«schliessende Vorrecht. Krieg, Friedensschlüsse und Bündnisse, wer-den vor dem Abschluß an die Zünfte gebracht.