Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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» Schreib mir (heißt es) ob ich wies) darinn wiederum,, schändlich bekriege ? Aber ich bitte dich , ziehe michM nicht allezeit herum mit deine' politen Piaisanterie.u Ich liebe die Einfalt, welche alcin adäquat nach meuM „er portee ist; da weiß ich »ft nicht, obs gehauen„ oder gestochen ist, was du nir schreibst „. — AmEnd thut er ziemlich eitel mit scner guten Figur, dieden Mädchen gefalle, u. s. f.

Ungefähr in diese Zeit fallt ein Brief an Breitinger,ohne Datum, der freylich keine Nichtigkeiten, aber desto-mehr artige Kleinigkeiten enthalt, und gewiß das sein»-ge beytragt, die ganze Physiognomie von BodmersGeiste zu schildern : » Ich bin(schreibt er seinemFreunde) „ im Punkt der Ambition gcinacht wie ein je-„ der andrer Mensch; aber sie hält sich meist über niedri-„ Sachen auf. Nichts desto weniger , wenn ich den„ Gegenstand oder den Zweck meiner kleinen Ehrsucht cr-„ langt , werde rch so lustig als der ambitiöseste Gene-„ ral seyn kann , wann er den schönsten Sieg davon gc-„ tragen. So z. E. wiewohl ich dermalen keine Mate-rie habe Euch zu schreiben als welche ich vom Zaun„ breche , so bin ich doch ambitiös Euch das Blättchcn„ zu adrestircn , allein darum, daß ich die Ehre habe,„ der Ueberschrift des Briefs die 4. Worte beyzufügen:„ Par Madame & Amie que Dieu conduise. Wenn ich» diese Wörter über meinen Brief schreibe, so sagt mir„ meine Ambition, daß mich die Leuthe glückselig wer-,, den schätzen , »veil sie daraus abnehmen, daß ich Mi-„ lady zur Freundin habe, die so gut , so redlich, soverständig , so froinm , so lebhaft , enstn was Ihr,» wollet, so schön. Monsteur ! Machet Euch keine Gc-*> danken , wenn ich einer einzigen Perlon so viel Qua-„ Iitasfcn beylege , welche man selten bey 10. antrifft.i) Ihr wisset daß die GurioütBL die principaiste Passion