Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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)> zu führen ; inzwischen ergötze ich mich par Anticipa-,3 tion mit dem Gedenken meines künftigen Reichthums,„ welchen ich bereits im Geist zum Vortheil der mcnsch-,3 lichen Nation und meiner Freunde placire. Mein» Herzgeliebter Freumd , es Ware wol gut, daß du mich33 hierinn imitirtest, willt du dich änderst nicht vor der» Zeit hinrichten und deine Destination krebsgangig mar„ chen ; weil doch Gott dich nicht hat lassen lebend wer-„ den , daß du, ohne deinen Mitmenschen zu dienen,33 wieder sterbest. Lebe so geruhig zum wenigsten als ich,,3 welcher nicht von den glücklichsten bin. Mir hat die3, ziemliche Ruhe, die ich noch geniesse, meine Impaffi-,3 bilitnt im Punkt der Ambition gegeben. Eines von33 deinen ersten Werken, wenn du dich willt geruhig ma-3, chen , soll seyn , das Joch der Ehrsucht abzuwerfen.33 Hattest du aber unorthvdoxe Meynungen gegen die,3 dominierende Religion , so ist's ja eine Unnoth , daß33 du sie ruchtbar machest. Deine zweyte Sorge soll,3 seyn , daß du die Gedanken fahren lassest , als wenn3- auf der Erde eine andre Glückseligkeit zu hossen wäre,33 weder die, welche von dem Vorliebnehmen depen-,3 dirt — vielweniger sollt du glauben, daß auf der Erde„ eine Vollkommenheit im Punkt der Heiligkeit anzutreft„ fcn wäre. Gott will nicht, daß wir auf der Welt33 darben oder bloß tbeoriüren; er will, daß wir fröhlich33 seyn und die Funktionen gegen die Nebenmenschen er-33 statten. Ich befahre, daß du wider alle diese Artickel„ anläufst; ich meinerseits bin der Narrheit derselben,3 versichert. — Jene Worte, daß die Mystici erst recht33 die Würkung des Geistes Gottes im Menschen lehren,33 ich verstehe sie nicht. Doch ob du sagen willt, daß,3 derselbe Geist bereits auf dieser Welt die Menschen33 von ihren Schwachheiten depoustlire , ä mon avis,3» mon beau Sieur , ce n’est pas ainsi qu’il saut le pren-