Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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tion für das! schöne Gescllecht mache ihm tausendmal mehrMühe als «die Ehrsuch- Hiernachst verspricht er üod-mern, ihm zu lieb taglic) nur Eine Pfeife zu schmauchen.

In er ne:m Brief von Uten Julius an Lreitinger,redt unser jmnge Mann oon einem poetischen Herrn Zicg«ler. Dieß nnuß des gleich oben angeführten VerstorbenenBruder , der nachhecigc Canonikus, seyn.

Unterm nämlichen Dato schrieb Bodmer ebenfalls anBreitinger : » Unsre Historienschreiber sind unter die ein-» faltigste Art zu zahlen, welche nichts Eigenes haben,„ in ihre Historien einzumischen; von welchen nichts wci-„ ter prätendirt wird , als die Sorgfalt und der Fleiß,» zusammenzulesen was zu ihrer Wissenschaft gelangt,

und Alles getreulich, ohne Gefährde, und unerlescn

zu registriren. Sie sind arm an Mcmoires , es sey,,, daß sie selbige nicht inne worden , oder nicht impor-^ tant geachtet haben. Ich will Euch zum Exempel brin-„ gen , wie viel Punkten ich in der Historie von dem« Anfange der Eydgenosscnschaft desidcrire:

1) Welche Forme des Regiments vor dem helvetischenBündnus in den III. Landern Schweitz, Uri undUnterwalden administrirt worden?

2) Worinn die privilegia derselben bestanden ?

Z) Worinn sie von dem Reiche dependirt seyen?

4) Was vor Kriegesdisciplin und Ordnungen die erstenEydsgenossen observirt haben?

5) Ju welcher Jeit sie sich von dem Reiche ganz ge-trennt, und independent gemacht?

6) Mit was vor Pflichten die alten Cantons dem Rei-che noch zugethan gewesen, als sie bereits verbün-det waren?

» Alle diese Punkten , die essential sind , hab' ich verge-» bens im Simler und Rahn und Stumpf gesucht. Wenn