Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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„ wird „. Der Verfasser schlägt darum einen Vcrgliechzwischen beyden Parteyen vor, u. s. f.

Nro. XIV. Von Lauser. Ein nicht unfeines so-cratisches Gespräch über die Eoqueterie verheuratheterDamen, zwischen Charlotte und ihrem Vetter Nicias.„ Saget mir/ „(frägt unter andern! der lctztre die er-v stre)„ wenn ihr mit zwoen Personen reisen solltet/ der„ ren die eine- nur einen Tag, die andre aber ein ganzes„ Jahr mitgehen würde/ bis ihr an das Ort, nach wel-„ chcm ihr zihlet/ würdet hinkommen, welcher von die-„ sen beyden Personen Gunstgewogenheit wolltet ihr am„ meisten suchen „ ? Charlottens Antwort, und NiciasAnwendung derselben , versteht sich, denk ich , vo» selbst.

Deo dritten Semesters Xro. I. DonLodmer: Don.der Verschiedenheit guter Lebensart welche aus dem Her-zen fließt / von derjenigen die bloß um Wohlanßändig-feit willen beobachtet wird. Auffallende Merkmale vonbeyden bey Ausübung einer und derselben guten Hand-lung. ,, Chersidas Freygebigkeit schrankt sich nicht in die„ Hoffnung desjenigen ein, der sie empfangt, sonder,, übersteigt noch dcßelben Wünsche; denn sie ist eine„ Wirkung der tugcndhafften Paßion die ihn keweget.„ Glaucus seine hingegen, die er bloß aus Wchlstand„ ausübt, ist mühsam und unangenehm. Er gi>bt euch„ unzeitige Lehren von der Gedult und der Coarsam-„ keit / u. s. f. Der Unterscheid zwischen ihnen gemah-„ net mich an denjenigen / welcher sich zwischen den Ge-,, dichten zweyer Poeten ereignet, von welchen einer„ eine^ Neigung beschreibt , die er in dem Herzen füh-„ let/ und der andere eben dieselbe / aber mit einem fro-„ stigen Sinn Unterschied zwischen Schönheit undAnnehmlichkeit: „ Derjenige/ der eine Person angenehm„ heißet/ will dainit sagen/ daß sie gutmüthig, licb-p reich, aufrichtig, mit einem Worte tugendhasst »eyc;