Zertritt den Fe-nd, der Tod nur schnaubt;
Sieg' oder stirb, du KeimVon Helden ! Komm, mit Ruhm umlaubtDein Haupt, zu uns dann heim.
Zeuch fort, und halt dich schweitzerlich!
Zhr Sinn glüh' in der Brust,
Tod' in der Hand! Nie zaubre dichVerzärtelnd weiche Lust.
Sonst treffe dich der Schweitzerbann!
Schlag Hand in Hand drauf ein!
Zeig's Königen, wie wirs gethan,
Daß auch noch Schwerer seyn !
Ioseph Eüthi, von Solothurn.
II.
Gift, und Gegengi't.
Soll man uns denn immer schelten?
Sollen nur die Wen gelten,
Und der Allen Zeit?
Bruder, wollen wir dieß leiden,
Daß man immer unsre ZeilenLästert und vcrschreyt ?
Soll man denn nur auf den Alten,
Und auf Uns nichts, gar nichts halten?
Sagt, ist dieß gescheut?
O, es haben unsre TageAuch ihr Glück , auch ihre PlageWie der Alten Zeit.
Daß sie stets die Waffen schwangen ,
Freyheit sich und Sieg errangen,
Edelt alle Zeit:
Daß sie Fürstenhochmuth dämpften,
Und sich eigen Land erkämpften,
Lobet selbst der Neid.
Wir hingegen sind im Stande,
Fried' und Glück' im Datexlande