Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Haufen , hakte zum Abbt den Basilius Jtten von Egeriaus dmi Kanton Zug, der steh als Professor der Theo-logie anf der Universität Salzburg sehr auszeichnete, undverschiedene theologische Werke herausgab; er starb imJahr 1697. Sein Nachfolger, Gerold, Baron vonZur-stauben, ein jüngerer Druder des Abbt Placidusvon Muri , der auch den Titel des zweyten Stiftersfeines Klosters, ( wo er am 18. Jun. 1735. im 86. Jahrseines Alters verstorben) verdiente, brachte die Wissen-schaften daselbst in höchsten Flor. Bernhard Rusconi,aus Lnzern, einer seiner Nachfolger, hat die Geschichteseiner Abbtey lateinisch geschrieben, welche nachher vondem Pater Moritz Oan-Dermer von Hochenbaum,einem gebobrncn Nürnberger, Sekretär der schweitzer-schen Benediktiner-Kongregation und vieljahrigen De-chant der Abbtey Rheinau, verbessert, und mit neuenEntdeckungen über den Ursprung des Klosters vermehrtwurde. Dieser gelehrte Religiose bewessct darin, daßWels, Graf in Bayern und Schwaben (Vater der be-rühmten Kaiserin Judith, zweyter Gemahlin Kaiser Lud-wig des Kindes ) der Stifter seines über tausend Jahrelang stehenden Klosters gewesen sey. Eben derselbe hatin der Abbtey Reichen«» die Original-Manuscripte derChroniken des Hermannus Rontrakcuo und Bertoldsvon Ronstan; gefunden; die Varianten die er darausgesammelt hat, verdienten in einer neuen Ausgabe die-ser beyden für die Geschichte des Mittelalters so wichti-gen Chroniken gedruckt zu werden.

Ich könnte noch einige andere gelehrte Aebbte undReligiösen Benediktiner-Ordens, aus den Klöstern Di-scutis, Fischingen, Engclberg, und Maria-Stein; auchaus den Klöstern Alten-Ryf, St. Urban und Wct-tingen, Cisiercienser-oder Bernhardiner-Ordens, anfüh-ren ; aber ich fürchte zu weitlauftig zu werden. Die