Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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D.

Nach der von dem pssalzgrafen auf obige Schreibenhin vergebens rmkernommenen Vermittelung ließRaifer Maximilian folgendes Patent ausgehen.

Maximilian, von Go ttes Gnaden, Römischer König,zu allen Zyten Mehrer des Rychs rc Ersamen, lieben,getreuen. Wir haben unsren und des heiligen RychsChurfürsten, Fürsten und Elenden des Rychs, das hoch-müettig und verächtlich fürnemmen der Eidgenoßcn undder vom grawen bund nach der leng inn ettlichen aus-schreiben angezeigt, und daby ufs höchste ermannt, unsufs allersterkest zu Roß und zu fueß unter des heil. Röm.Rychs Panner zuzuziehen, wie dann sollich unsre Schriffrten mit mehrerem inhalt begryffen, auch solich ussgebott,wiewohl wir mit unsrem Herzogtum Geldern und landzu Frießen zu handlcn gehabt, so haben wir doch dieselbHandlung unser Person halb zurückgestellt, nnd densel-ben unsren Kriege, etlichen unsren und des H. RychsFürsten nach notturst auszuwarten, an unser Statt be-fohlen, der Zuversicht, das etlich aus denselben Fürsten,uns mit hoffentlichem Sige von dem Allmächtigen un-serm Vertrauen nach, so wir zu Iren Fürstlichen Lugen-den , Sipschafft und Personen tragen, kürzlich nach-folgenden werden. Demnach so haben wir uns in Anse-hung der Ehhafften not, mit eigner Persohn erhebt unduns zu des Heil Rychs Dersamlung, des angefangnenRychstags zu Cölln verfüeget, doch zuvor so vil gehandrlet und befielt, Laß uns der Hochgeboren Philipps, Erz-herzog zu Oesterreich, Herzog zu Burgunvi und Bra-band unser lieber Sune und Fürst, mit unsrem Kriegs-volk von den Niderburgundischen Landen, gar kürzlichin aigner Person nachvolgen wird. Deßgleichen haben wirauch etwa vil Kriegsfolk, das wir selbst versolden und