unsrem Vermögen mit samt denJhenniKen , so uns vondem H. Ryche täglich zuziehen, unsren und des Rychsfinden widerstand zu chwn, der ungezwyffelten Hoffnung,die so am ferristen gesetzten sein, werden sich auch nit säu-rn n, sonder auffs allerforderlichst uns zuziehen, danndieselben sollen wahrlich glauben, wie dann die nechsten,daß Clarlich müßen, das diser krieg des Hayl. R. Rychsund Teutscher Nation entlichcn ist, derhalben die eilen-de Hilff hoch bonnöthen, uff daß der Derlurst, wachendie unsren für und für erleiden, und mer gewarten müs-sen, auch auff dise Stund stcttiglich in Verlust seyn, ab*gestellt werden möge. So begehren wir demnach über-mahl an Euch, mit allem ernstlichen Flyß, Ermanneneuch alles das damit ir uns uud dem H. Rych ver-wannt seit, ir wollet uns uffs allcrsterkist zu Roß undFuß zu angesicht diß Brieffs tag und nacht eilends zu-ziehen und euch darinnen in keinen Weg nit seümig er-zeigen. Ob euch auch durch die Widerparthey , rre An-hänger oder jemand andren, ichts, das unsrem Schryrben widerwertig ist, angezeiget wurde, daß ir densel-ben nach andren fliegenden mehren, keinen Glauben ge-ben, sonder allein uff unser Schryben Uffsehen haben,dann wir Euch, wie sich die Sachen allenthalben wy-ter anschicken, nämlich so offt ichts merklichs, guetsoder böß, beschehen, oder verhanden ist, stettiglich ver-künden wollen und euch hierinn zusambt der Billigkeit,alle Guctwilligkeit erzeigen und dermaßen halten, alswir uns dann ganz ungezweyfflet zu euch verlassen. Da-ran thuet ir unser ernstliche Meinung und sonder guetWolgefallcn mit Gnaden gegen euch und Menniglichenzu erkennen und zu gut nimmer vergessen. Das alles ha-ben wir allen und jeden des H. Rychs lieben getrewen un<verkündt nit laßen wollen, damit ain jeder die Gelegenheitaller Handlung dester gruntlicher bericht und den fliegenden
meh- .