Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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ter Hirzel , der dem Convent beywohnte/ es mit seinemganzen Credit verhindert hätte.

Die Räthe hatten eine Commißion gesetzt, welche dieKundschaften gegen Zinken verhören sollte: Man hatteaber nichts auf ihn erweisen können ; und Leute, diegiftige Lügen Wider ihn ausgestreut hatten, mußtensie zurücknehmen. Unverleumdcte Ehrenmänner sag-ten mit vollem Herzen und Munde alles Gute von ihm.

Zink hatte grosse Patronen und Gönner: Den Fcld-zcugmeister und Sekclmeister ivcrdmuücr, den JunkerRathsherr Esther beym weisen Fräulein/ die ganze H>rz-lischt Familie; und in dieser war der Gcrichtshcrc vonAltikon, ein Sohn des Bürgermeister Galomon Hrr-zels , der Bruder Herrn Statthalter Caspar Hirzels dernach einigen Jahren auch das Consulat bekleidete, einerseiner Herzensfreunde. Besonders waren ihm auch zu-gethan Herr Hauptmann Ulrich , nachgehends Stadt-schreiber / Landvogt der Grafschaft Kyburg und Zunftmei-ster ; Herr Sodmcr der Buchdrucker, der hernach Zunft-meister worden; ein Römer und einLNuralt, Kaufmän-ner , von den beßtcn Köpfen in der Stadt. Dr. Hei-degger hatte auch nicht vergessen, daß er bey Zinkenein Collegium gehört; dieser scheuete sich nicht ihn im-merfort zu ehren, und für seinen Fratrem in Christo zuerkennen. Er hatte auch von Leuthen geringern Standesdie verständigsten für sich; besonders aber machte man eszu einer Beschuldigung, daß er die ganze Gesellschaft derSchütze auf seine Seite gebracht habe. Der Schutz, denihm die Vornehmen hielten, und die Furcht, die man aufdem Rathhaus selbst vor seinen Anhängern hatte, hiel-ten der Cabale der Geistlichen die Wage, daß sie ihmnicht zu Leib kommen konnten. Doch mochten seine Freun-de auch nicht erhalten, daß der Hausarrest aufgehobenwurde. Neun Monate dch Jahres 1661. giengcn vorn.