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VII.
Von einem Cavalisten.
»657.
Dieser Feit kam in die Stadt ein wunderlicher Gast.Der kehrte ein bey dem Herrn Zink auf dem MünsternHof. Herr Professor Müller Kieng zu ihm den 9. Martii.
Er kam schlecht, war unsauber, aß nüt als von Milch,Er that sich aus für ein Pilgrimm , Einsidler, der indem gelobten Land g'fyn. Kam von Luccrn. War Cal-vinisch; micch sich papistisch. Hiesse sich EngelbergHeister, (puerculus Synciacus , Müllenherr ZU Dort«mont - Theologiae Doctor, Princeps Mathematicorum,Elchymiae Studiosus, S, Romani Imperii Stypographus.Seines Alters im 62. Jahr. Anno CoeLe DeVM.
Sein Bitschaft war ein Kreutz auf drey Bergen. Zubeyden Seiten des Kreutzes stuhnden, zur Rechten ein8. zur Linken ei» M.
Er schwazte gar vil:
Er hät den Babst bekehrt, auch ihm verheissen keinWeib zunemmcn, kein Fleisch zuesscn , in keinem Wirz-hauß einzukehren.
Dann sprach er doch : Er hab ein Frauw ; die werdvon Lucern kommen in einer Kutschen mit 2. Dieneren,und 10000. Thalren : Sy werd wider alle Welt schreibe»,auch ein Kalender machen, der alle papistische und cal-vinische Kalender werd zu Schanden machen. Es seyvon dem Christus geweissaget , daß er grössere Dingwerd thun dann die Apostel. Er wüß alles was gesche-he , im Himmel und anff Erden.
Wir habind die Bibel nit recht , sonder ganz ver-fälscht. Er wollt mit Gewalt daß wir nach der Refor-mation haltend getruckt Exod. 34, 35. Moses erat cor«