Ha! er bäumt sich , und er schnaubt, und er schäumtWie das Streitroß an des Reuters Zaum.Emporfliegt der Schaum, wie im WirbelwindDer Staub. Und ich hauch' ihn, und ich schlürf' ihn cr'a,Ha ! wie Kühlung im Glühn nach Unst rblichkeit! —Durchuetzt ist mein Gewand, und ich fühlt' es nicht!Ueber Felsen, zwischen Felsen hindurch —
Ha ! Dort stehn sie , mvosbedeckt ihr Haupt,
Die Zwillingsricsen—und spotten stolzDer Woge, die an ihrem Fuß nagt.
Jahrhunderte standen sie schon:
Jahrhunderte stehn sie noch : Dann stürze» sie hin,
Und der Strom tanzt über sie hinab,
Wie der Sieger schreitet über Leichname.
Komm , Schiffer ! Ich besteige den Kahn;
Und hinauf den Fels klimm' ich, und schwindle nicht.Zerstörung um mich! Elementenkampf! —
Stürze die Welt! Ich blick' entgegen dem SMti!Wie entzückst tausendgestaltig unser HerrDu , der Allmacht ewige Tochter, Natur!
In des Rheinfalls Donner bist du schönWie im Rauschen des sinkenden Blatts!
R. F- Reinhardt.
S. 431. anstatt welrsucht l. Welt nicht.— 4Z2. anstatt xortleum l. precium.
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