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leralpkn, in der Landvoatcy Signal», fangen daheruman; man siehet nunmehr auch einen Theil der hinterstenAlpen im Entllbuch Nachdem wir den Gchellenbergbestritten, und jenseits in der Güdcrn , einem abgele-genen Gasthofe, einige Augenblicke Halt gemacht hatten,gelangeten wir durch eine weite Ebene über Wiesen, Wal-dung, Möscr, und Allmendland in Schwarzenegg, wel-ches in das FreFgerichtvon Thun gehöret, an. Sckwarrzenegg ist eine Pfarrkirche, mit vielen, sehr zerstreutenHäusern. Daherum erblicket man allgemach die jenseitsdem Tbunersce emporsteigende Bergspizen vor sich , undneben sich, linkerseits, eine mit dem Tschangnauischenverbundene , und bis zum See hinabrcichende Flühe;rechterseirs aber minder wilde Gebirge. Ich beobachtetedarauf Hriselflühe; eioc der Nagelflühe ähnelnde Fels-art ; wenn man änderst, in lockerer Erde nur, stattfestern Kleisters, steckende Steiugeschiebe, Felsart nen-nen darf. Von Schwarzenegg steiget man auf Stüfis»bürg, ein grosses Pfarrdorf hinunter; unweit davonsoll, nebst gemeiner Steinkohle, Gagat vorhanden seyn.Von Gtasisburg ist man in einer halben Stunde inThun , wo wir übernachteten. Diesen Nachmittag hattenwir unsre zehn Stunden beyläufig zurückgelegt. Vondem Städtgen, und der Landvogtcy oder dem Schuld-heißenamte Thun findet man in den SchweitzcrschcnGeographien Nachricht genug. Um Thun, ob Stäfio-hurg 1 und zu beyden Seiten des Sees ist etwas Wein-wachs; der Wein freylich eben nicht vom beßten, dochnoch trinkbar genug, obwohl ihn Herr Füßli *) bloß alseine Rarität, die dem Magen übel bekomme, bemerket.Es war schon Nacht, wie wir zum Thor eingiengen»und folgenden Morgen um drey Uhr mußten wir uns
*) Erdbeschr. I. Thl. S. --7.