»andre Gefühl erstickt, und jede andre Betrachtung auf.»wiegt?,.
Ja seiner dritten Rede versucht es Hurten, zu zeigen:Daß, was er, wie wir eben gesehen, besorgt, nun wirk-lich erfolgt sey 78). Jtzt müsse man mit den Waffen su«chen, was man noch vor Kurzem von dem Gesetz hätteerlangen können; und vielleicht die Blüthe des Adels auf'sSpiel setzen, um mit einem Meuchelmörder und den vonihm gedungenen Spießgesellen den unrühmlichsten Kampf
— Gott wisse noch mit welchem Erfolg' zu beginnen! —Allein, die Wahrheit ist, daß gerade die Hurrcus damalskein Mittiel unversucht liessen, die Bapcrschcu 79) und ^andre deutsche Fürsten gegen den Herzog aufzubringen;dieser letztre hingegen ArbeitS genug hatte, durch Unter.Handlungen an dem Kaiserlichen Hofe das drohende Unge.Witter einstweilig noch von sich abzuwenden.
§. 6 .
Ob Ulrichs Vater die Dienste, welche er dergestaltdurch seinen schriftstellerschen Feuereifer der Familie zuleiste» gesucht, für unbedeutend, vielleicht gar — in ei.uem gewissen Gesichtspunkt betrachtet — für gefährlichhielt, ist in solcher Entfernung der Zeiten schwerlich aus.findig zu machen. So viel ist gewiß, daß er sich in diesenTagen zum drittenmal wieder nach wclfchland begebenmußte, und, zu Fortsetzung seiner angefangenen Studienauf Hohen Schulen, von dem Churfürst Albrecht zuLNam; abermals mit 200. Gülden unterstützt ward 80);da er denn in Rom bey Jafo Mamus die Rechte hörte
— oder doch hören sollte, aber leider noch immer lieberVerse schmiedete; wie z. B. sein an Leo X. gerichtetesprognosticon aufs Jahr 1516. — Eine Fürbitte fürRcuchlm ari den Cardinal Hadrian, u. a. m. auchbey der Ära Loririana öffentlich auftrat. Indessen sollte