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nung, und gleichsam blosse Wirkung der Furcht vor sei.«er eigenen Schwachheit sey. Dennoch gimgen sie damitum, Johann vollends aller Gefahr zu entziehen; aber,leider! zu späthe, da nämlich der Herzog (aus der ge»doppelten Besorgnis: Daß einerseits der geliebte Gegen-stand ihm entrückt werden, und anderseits der beleidigteGemahl die Geschichte zum Nachtheil seines Herrn rnchl.bar machen dürfte) den Entschluß faßte, sich des eifcr.süchtigen Argus, durch das größte aller Verbrechen zuentledigen. Oder, wenn das nicht die reine, und eigens»liche Thatsache ist, (fährt Hurren fort) warum behieltdenn der Fürst den verleumderschen Diener, gegen sein«genes und der Seinigen Ansuchen so beharrlich an seityem — Hof zurück ? Und warum lebt die Frau von Hut-ren, zur größten Aergerniß aller Ehrbarkeit, auch nachdem Tod ihres Gatten, mit dem Schlächter desselben nochimmer in dem vertrautesten Umgänge, wenn sie unschul.big war 99)? Dann durchgeht unser Redner der Reihenach alle die verschiedene Punkte der Herzoglichen Recht,fertigung, sucht die noch etwas scheinbaren lächerlich zumachen, oder sonst zu entkräften, und die übrigen schlägter vollends zu Boden. Auch führt er verschiedene Briefean, die schon etliche Monathe vor Hansens Ermordungzwischen ihm, seinem Vater und Schweher wegen der Ge-fahr gewechselt worden, welche die Ehre seiner Gattinund seine eigene, von den Nachstellungen des ungezahm,ten Fürsten leiden müssen 100). Ausdrücklich hiernächstwird behauptet, baß dieses lctztre noch an dem Abend vordem schrecklichen Tage, ohne den erstem das mindeste Zei.chen von Groll oder auch nur von Ungnade spüren zu las-sen , vollkommen auf dem alten Fuß mit ihm umgegan-gen, ihn an die Tafel geladen >or), u. s. f. und daßJohann ihn darum des folgenden Tags ganz sicher aufdie Jagd begleitet habe. Ueber die Weise, wie der Her-