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„«(jenen Grillen unter dem Namen eines verehrten Manns„zu verkaufen, der selbst nichts in Schrift hinterlassen„halte. Glücklicher Weise konnte ihnen die Kirche jene»Schriften der Apostel entgegensetzen. Gleiche Beschaf-„fenheit hatte es mit den Manichäern, den Abkömmlins»gen der Gnosticker im dritten Jahrhundert „
»Besonders gegen das Ende dieses dritten Iahrhun-»derts wurde die Lehre von den drey Zeugen der Offen»„barung durch Mißbrauch der Metaphystck verfälscht.„ Plokin schrieb itsqi rgiunv ’a£%otwv 'vnofxaswv , d. i. von„den drey Ursprünglichen Substanzen. Nunmehr wurde»die Lehre der Kirche plotinisirt.»
Den Hauptinnhalt der christlichen Lehre umfaßte Ver-net in folgenden sieben Arrickeln:
i°. Wiederherstellung der natürlichen Religion.
2 °. Kenntniß der menschlichen Natur in ihrem Ursprüngelichen und in ihrem ausgearteten Zustand, in ihrer Er-niedrigung und in ihrer Erhöhung.
;°. Reiner und vernunstmäßiger Kultus.
4°. Reinere Moral.
$°. Bekanntschaft mit Gott, als einem gütigen Vater,nicht bloß Richter.
6 °. Auöstcht in die ewige Seligkeit.
7°. Ausbreitung der christlichen Lehre über alle Zeitenund über alle Völker.
Die academischen Streitschriften unsers Professors wur.den im I. 1784. zu Genf zusammengedruckt, unter derAufschrift: Jacobi Verneti Opuscula selecta. Die Ein-leitung enhält einige Betrachtungen über die Nothwen-digkeit, die Schulthevlogie zu läutern, um sie durch solche
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