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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Das borst’ er auch zur Noth noch wage»

So gut als jeder arme Wicht.

Er ruft den Feiud zum Kampf, und dieser laßt ihm sage«:„ Ein wildes Schwein mag wohl sich schlagen,

-Allein ei» Löwe schlägt sich nicht-,,

Ioh- Nud. wyß.

IV.

In der Krankheit eines jungen schweitzerschenGelehrten.

^ier liegt die Redlichkeit, hier liegt der Fleiß darnieder,Hier die bescheidne Wissenschaft.*

Des Todes Herold lähmt die hingeworfnen Glieder,

Und nagt an jeder Lebenskraft.

O! Gonne noch den Mann, auf den die Edeln hoffen,

O gönn' ihn, Tod, dem Vaterland!

Ihm steht die Bahn des Ruhms, die schönste Laufbahn offenDie je noch Lorveerkränze wand.

Er soll bedrängtes Recht vor Themis Altar schützen,

Und Stab und Arm der Unschuld seyn;

Soll Jünglinge, die einst auf Herrscherstühlen sitzen,

Znm Zepter über Freye weyh'n.

Und beydes — denn ein Gott gab Kräfte seiner Seele,

Gab seinem Herzen Cdelmnth —

Und beydes wird er thun; er kennt des Staates Fehle,

Und flucht des Drängers blasser Wuth.

Ein schon beglücktes Volk soll neues Glück ihm danken!

O Fürst des Grabes, hebe dochDie Ferse nicht aus ihn! Laß deinen Vorsatz wanken,

Und schon' in ihm der Menschheit noch.