Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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fcheinlich mehrere Briefe über die gleiche Angelegenheit.Zwey derselben sind noch vorhanden. Erstlich eine Zuschriftvon Hurten an Bilibalb vom 25. May 114), worinn erihm ebenfalls ttapnio's wegen Muth einspricht. Freylichseyen desselben Feinde ohne Zahl. ,, Aber (fährt er fort) ein„Erasmus, Faber, Mutian, Pirkhciincr, und et-liche andre Edle, welche feine Unschuld beschützen, wä.„gen ganze Cohorten der Widerpart, und zumal ein ein»„ziger Wurspftil von Destderius 60s. Bannstrahlen des„Florcnnncrs nO auf, die aus vielen und wichtigen„Ursachen von allen denen immer minder gefürchtet wer.„den, welchen noch ein Tropfen alt angestammten Bluts„in den Adern läuft,,. Auch giebt er deutlich genug zuverstehen: Dost Leo in Reuchlms'Sache für güldeneGründe nichts minder als unempsindlich sey. Dann dankter feinem Freund für die ihm mitgetheilten Nachrichtenvon den neuen Ausschweifungen des Mürtembergers,und bemerkt, daß auch er, Hurren, vor desselben Nach.stellungen auf feiner Hut seyn müsse, da derselbe garwohl wisse, was Ulrich sich ganz eigens gegen ihn her.ausgenommen nö). Hiernachst bittet er Bilibald, ihmdoch den Fischer 117) zu schicke», sobald er gedruckt sey,und in der Vorrede jenen saubern Schütze» ein hübschesZeichen aufzubrennen, gegen welche heut zu Tage ein je-der sich Leibs und Lebens wehren müsse, der die Wahrheitspricht. Neulich sey Hochstraatcn zu Rom auf dem Ka-pitel gewesen, und habe sich verlauten lassen: Erasmuswerde wegen feiner unbesonnenen Ausgabe des Neuen Te.staments viel zu erdulden haben. Diese Kerle haben ge-wiß wieder einen Erzlumpenstreich im Sinn, u. s, f. —Auf diese Zuschrift nun antwortete pirkheimer unterm26. Iun. aus Nürnberg an seinen Freund nach Bolog-na; »rank ihn den bravsten aller Rcuchlinisten, (dennbrav und Lapmo's Freund heissen, sey Eines,) und ge-