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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Denkwürdig war es, wie der Mann, um den ich itzttraure, für die Mitbildung seiner talentreichen Kinder vonbeyden Ehen eine Reihenfolge vier junger Geistlichen btfkommen hatte, von denen die drey letzten zn Arbeiten ander erneuerten Realschule berufen wurden. Alle vierehielten das Glück seines täglichen Umganges für den un.jchätzbaren Zusatz ihres Gehalts; und die drey Schulmän,ner besuchten ihn noch, so oft fie konnten, zur erquicklich,sten Erholung aus dem Schulstaube, und waren nebst sei.ner Familie die innigsten Traurer am Leichenzug. Esward in Spaß und Eenste zur halben Regel, man müssezu tüchtigen Schularbeitern die Hauslehrer vom Herrn Land-schreiber Hirzel nehmen.

O hatt' ich ihn oft, statt daß es Einmal nur geschah,im Kreise der einstchtvollsten, freundschaftlichsten, vörder.sten Staats» und Kirchen-Wohlthäter gesehen! Welch lie.benswürdige Satyre lief da von Munde zu Munde, zwi.schen den übrigen scharfsinnigen, oder gelehrten, oderHerzenssachen berührenden Bemerkungen l

Wahr ist es: Von Jugend an scheuere er eigene Theil,nahm an Staatsgeschästen, und erregte tausendmal denWunsch, daß das anders seyn wogte.' Aber was hat ernicht mittelbar kräftig mitbcwürktl O wie oft heißt's indieser Welt nach einem youngischen Verse: ,,O jener, der»könnte, will hier nicht; und jene andern wollen so früh,»und wollen so sehr»!

Söhne sah er vor seinem Tode in Militaire und Pro»sessor »Würden hcrangestiegen, und eine Tochter die einenlieben jungen Mann beglückt. — Die drey jüngsten sindbildsam, voll Wachsthum; seiner edeln Wittwe wehmü-thige Tröstung und Lust.

Mit Altersschwachheilen mußt' er nicht kämpfen; er er»reichte nur das ein und sechzigste Jahr. Mit Sterbens«