Betrat fein Würgewüchrich mehr das Land,
Von dem die Nachwelt rühmt, daß dlchtersch nichtDer Großmut!» Uebung war! — Wohl uns, wen» stets-iL. Ein solches Lob die Magd der Tugend bleibt.
Schnell rauscht mit Wvgeneil der Zeilen Strom —Es nagt ihr Zahn am Eisen, srißt das Crzt —
Der Marmor trotzt. Und seines Trotzes Lohn?
— Ist Staub! Das Seyn, Verwesung! — Sterben nicht2av. Gedanken selbst, wie sie entsteh», so schnell? —
Doch sterben mögen Erzk nnd Marmor undDemant! Im Geist des Sohns vom Weibe stirbtNicht der Gedank' an Gott! — Die Kunde nicht-Von Dornecks Schlacht im Herz des Alpensohns!
n.
Von den Herren und Grafen von Embrachund Wülüingen.
Embrach ist ein ansehnlicher, nach dem Celtischcn Na-chen zu beurtheilen *), uralter Flecken in dem CantonZurch, zwischen Tiaren und dem Tößstusse, mit einersehr weitlauftigen, viele Dörfgen und Weiler begreifendenPfarre, in welcher mit der Zeit noch die Pfarre Lusimgen entstanden ist. Bey jener Kirche war eine St. Pe-ter und Paul geweihete Stift regulierter Chorherren,deren Gefalle feil der Reformation durch einen Amtmannvon Zürch verwaltet werden. Die Gerichte aber gehörenaufTs'burg; wo sie als ein eigenes Amt behandelt wer-den , wozu auch wirklich das fruchtbare nnd bevölkerteThalgelande bestimmt zu seyn schien.
*•) Bochnt Mein. für. l’anc. Siüfle. T. III. p. 2go.