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Daß die Herren vom Einbrach und Wülflmgen vondiesem Stande gewesen, belehret uns ihr hoher Aoel, ihreGeschichte und ihre Handlungen. Sie sind darum vonden Ministerialen (Milites), Tnenstleulhen oder Edelknech.ten, wohl zu unterscheiden, deren ste selbst eine Menge indieser Gegend unter fich hatten, die ihnen durch Lehenverbunden waren *). Daher zeichnet sich die Pfarre Em-brach durch so viel alte Burgställe aus, davon Baldi-sperg, Blauen, Geylspcrg, Gravenspähl, Heidegg,LufinAcn, Mosbrunnen, Rüdcneck und Wägernbürg noch bekannt find **).
Die älteste Nachricht von herrschaftlichen Perfonen stn-det stch in dem Einsiedlifchen l^ecrologium vom. . .October : Obiit Wiliiburga-, dedit praedium in (ctltj Ra-precbtrvoyler. In den Traditionibus aber stehet t OorninaWilliburgis de Emberracbo & filii ejus dederunt praediumin RaprecbtSTviler. In der allein noch vorhandenen vonTfchudi gemachten Abschrift oder Auszug stehet das I.970. Aber diefeS mag ein Fehler feyn wie viele andredortige Data. Das Beywort Domina bedeutet eine Da-me von Hohem Adel, die Embrach beherrfchet hat.Daher ist ste ohne Zweifel eben diejenige Milliburg, dieals noch lebend mit ihren zwey Söhnen i- I. 1044. vor-kömmt, und in den Actis Z-voyfalt p. 65. genennt wirdWiliiburga. de Mümpelgart seu de Wülvelingen. Ihr Ge-mahl war laut bemeldler Carte ein Graf Luirold, odernach den Actis Fundat. 1 . c. Luito, Da stehet Nobilifli-xnus Comes Liutho ac Wiliiburga de Mümpilgart ac deWülvelingen. Dieses bedarf einer Auseinandersetzung.
Da der Sohn dieses Ehepaars, Hunfned, auch denNamen von Mümpelgart führte ***), so ist kein Zweifel,
*) Hess. Mon. Guelf. p. 178.
") Bluntschlt 1 . e. - Stumpf Chr. V. z;.
**') Chronie. ZwyF, apuii Hess. p, r>7.