ger Bedenken , von ihm zu verstehen, was der MonadePetersbusamu Msct. p, ;y. von einem Graf (fuono er*zählt, daß er mit seiner lieben Concubin Bcrrha dreySöhne erzeugt: Marquard; Dicri ich, der von 1086.bis u 16. Abt zu pcrcrshausen war; und Lörold, derein Liebling des Kaisers gewesen. Weil aber diese Berthaeine Leibeigene chartmarms von Dillmgcn-ByburFwar, so blieben die weltlichen Söhne in eben dem Stande,bis Lörold von dem Kaiser frey gemacht worden *).
2. Lörold, Graf von Achalm, Lunons getreuerBruder und Genoß feiner Denkungsart und Schicksale.Sie stifteten, wie gesagt, die Abtey Zrvcyfalren gemein-sam, und Er besonders schenkte dazu viele Zehenten, Al.pen und Weinberge in Rhcricn zu LNcyenfcld undFlasch, welche Herrschaft er wahrscheinlich besaß, undwo schon seine Eltern Vergabungen an St. Gallen ge.macht hatten. Er soll in steter Keuschheit gelebt haben.Nach des Bruders Tod legte er den ritterlichen Gürtelab, wurde selbst Mönch zu Zweyfalrcn, lebte so sechsJahre in einem zu dem Ende erbauten eigenen Hausgen,
*) Der sei. Herr Cämmerer Füßli in fe tter Helfet. ErdbeschreibungT. IV. p. 184. begehet hier einen Fehler, welcher der Geschichtenachlheilig seyn könnte. Der Mönch von Petershause,t sagtvon Marguard und Eütold t kok obitum Patris in jus Hart-manni Comitis de Dillingen conceffermit , eo quod ex ancillaeffent nati. D«s übersetzt ev: Gie traten nach dem Todihres Vaters in das Recht Graf Hartmanns von Dillin-gen ein °, und glaubt, sie haben dessen Herrschaft in Besitz be-konimeu. Wenn es hieß succeilerunt , so ließ es sich noch hören.Der Sinn aber ist: Daß die Söhne Cuonous in die EigenschaftGraf Hartmanns übergegangen , weil ihre A utter eine Leib-eigene (ancilia) desselbigen gewesen; zufolge dem Rechten, daßdie Kinder, selbst in der Ehe er engt, dem Stand der Mutterfolgten. Daher stütold seine Freyheit erst durch den Kaiser bekam.