4- Rudolf, wurde in jungen Jahren erschlagen.
Hunfnd und
6. Beringer
starben in der Kindheit. Ihre Körper wurden von Tee-tingen nach Zweyfalren versetzt.
7 - Werner./ war von 1065. bis 1079. Bischof vonStraßburg. In den damaligen Zeiten des Verderbens,focht er, wie fein Bruder Egloff „nd der Bischof vonBafel, für den Kaiser mit eben dem Eifer, mit welchemdie weltlichen Herren im Elsaß, die von Habfturg, vonEglshcim a. j. f. für den Padst stritten. Es wurde da»durch unsägliches Unheil angerichtet; daher er bey denMönchen außerordentlich verhaßt war, soiidcrheitlich nach,dem er den Vorsatz gehabt, das Kloster Hirsch au, dieserMagazin des päbstiichen Unfugs, zu zerstöhren, und dar.über bey Anziehung des Panzers plötzlich verstorben. Da»her die Floskeln der Lobrede des dortigen Annalisten AbtTnthelMS : Simuniaens, sceleratissimus , perversus , ne-quissimus *).
8. Mechnld. Der Mönch Drrlicb von Fweyfalren,der das ganze Haus gekannt hat, heißt sie Mahnlris deHorcburg, und giebt ihr Burkard und Otto zu Söh«nen **). Hingegen der gleichzeitige Mönch Berrold,dessen Oriainal Schriften sich Crusius bedient hat, sagt,daß Mechrild vermahlt gewesen sey an ssuono Kraft»von Lechsgmünd, und Grro, ssono von HorburA,Burkart und Berrold, zu Söhnen gehabt habe w ).Die Herrschaft Horburg lag zwischen Colmar unddem Rhein, wahrscheinlich ursprünglich Müinpelgaredische Besitzung, welche Mechrild dem Grafen Cono
*) laguiUe Hist. d’Alsace. T. I. p. 169. seqq. — Trithemii
Annal. Hirsaug. A°. 1093.
**) Hess. p. 178. Crvjii Chr. Suev. IX. 11. zo. p. zü».
(Schrv. Mus V. Jahrg. tr. Heft.) Ggg