Band 
Schweitzersches Museum. 1785. Zweyter Jahrgang.
Entstehung
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zu der Feit, wenn man diese Herren auf der Spitze desBerges entdecken würde, im Thal gleichzeitige physikali-sche Observationen zu machen. Ihre Reise gelang nicht,wie ziemlich richtig vorauszusehen war. Sie kamenaber dennoch bis auf eine Höhe von 1900. Klaftern überdem Meer , welches zwar eine grössere Höhe ist, als je-mals von einem Naturforscher in Europa ist bestiegenworden , dennoch aber kaum drey Biertheile der ganzenHöhe des Montblanc ausmacht. Beschreibungen dersel-ben haben wir nächstens von den Reisenden selbst zu er-warten. Ich besah die Gletscher des Thales Chamouni,den Bostons, den Montanvcrt, das Eismeer, das Eis-gewölbe des Arveron und gieng dann nach Valorstne,wo ich den Büec, die höchste zugängliche Bergspitze inganz Europa , bestieg. Es war einer der schönsten Tagendes ganzen Jahres, an dem ich diese äusserst beschwer-liche Reise unternahm , und ich rechne ihn, wegen derherrlichen Aussicht, die man bey heiterm Wetter für dieschönste auf der ganzen Erde halt, unter die glücklichstenmeines Lebens. Der Büet ist ein einzelner von der übri-gen Alpenkette getrennter Berg, dessen höchste Spitze,auf der ich stand, 9,502. Fuß über das mittelländischeMeer erhaben ist. Man entdeckt von dieser Spitze dieganze Reihe der Savoyscheu und Schwertzerschen Alpen,den Jura , das Wallis, die schönen Thäler zwischen denSavoyschen Gebürgen , die Berge des Dauphine, vor-züglich die um Grenoble, die el-emalageu Vulkane desVivarais und Belais, in einer ungeheuern Entfernungdie Gebirge um Dijon und Langres in Chanwagne; miteinem Wort, der Horizont in dessen Mittelpunkt mansiehet, hat einen Durchmesser vou 120. bis 140. Stun-den. Dennoch wird dieser Berg sehr selten von den ge-wöhnlichen Reisenden besucht. Er ist auch bis jetzt vonniemand als von Genfern beschriebe worden; und zwar