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gion ihr heilsames Ansetzn wieder unter freyen Völkernbehaupten.
Man bekriege sich nicht : Die vielen Wissenschaften,die auf der Akademie gelehrt werden , sind nicht deswe-wegen eingeführt, auf daß jeder Pfarrer eben dieselbeDosis von jeder einschlücke; wohl aber deswegen, da-mit jeder nach seinen Fähigkeiten eme freye Wahl habe.Nur Dummköpfen ist jede Wissenschaft gleich gut; nursie können, wie nnbeseelte Maschinen, alle auf Eine Li-nie aufgestellt werden. Wo man aber aufgeklärte Män-ner bilden will, muß jeder sein besonderes Talent, undseine vorzüglichen Gaben entwickeln können. Wer hatnicht in der Geschichte der größten Manncr manigfal-tigc Beyspiele gesehen , daß manches vortrefiiches Geniedurch den Zwang, den man in öffentlichen Anstalten ein-geführt hat , von der Gottesgclehrthcit ist abwendig ge-macht worden. Auch haben die angesehensten Mönchs-orden ihren Gliedern in Erlernung der Wissenschaftenfreye Wahl gelassen, und eben dadurch ihrem Ordenselbst alle das Ansetzn verschaffet, das der Ruhm ihrergelehrten Glieder sich erworben hat : So lebte ein Sos-cowrch, ein Frist, unabhängig in Ordcnskleidcrn. Auchdie heutigen Klöster, die aus jede Art ihr Ansetzn durchpersönliches Verdienst zu vermehren suchen, bcfreyen vonallem Ordenszwang jeden Mann von einigem Talente,der sich einer Wissenschaft widmen will. So leben (zumbeschämenden Beyspiele für Reformierte) viele Gelehrteunabhängig in den Mauern des grossen St. Blast.
Das größte Hinderniß in Durchsetzung dieser undähnlicher Grundsätze indessen ist , daß sie nur Männernvon wirklichen Talenten einleuchten können. Der Umdenkende kann die Menschen nur maschinenmäßig behan-deln, als der selbst nichts als Maschine seyn kann.
Es sollte also diese Milderung in unsern VorschriftenEchw. Mus. r. Iahrg. u. Heft. R r r