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„ auch so viele in Griechenland befindliche herrliche Re-„ publicken dem Philippo Maced, unterwürfig gemacht,, s von denen gesagt wird : Oum singulae pugnabant,,j omnes vincebantur. Man hat aber, Gott sey Dank,„ noch Zeit, dem besorgenden Ungemach vermittelst der„ eydsgenößischen Einigkeit vorzubiegen. Ist dieses, so„ hat man sich nichts zu beförchten : Widrigenfalls dürft» te sich zutragen , daß Wir zwar Souverains, aber„ von andern dependent waren; wir wurden Herren» seyn, aber andere wurden unsere Völker kommandier„ ren. Also und bey so bewandten Dingen soll man ein-» andern wahrnen und mahnen , da es noch die Zeit.
„ Hochgeachte Herren ! Der Stadt und Stands Lu^„ zern Klugheit und zu gemeiner Wohlfart tragende„ Eifer ist bekannt , und laßt uns also hoffen , Siewerr„ den ihre Maßregeln also nemmen , was zu dem allgcr*, meinen beßten zum ersprießlichsten , und sich in diese--„ rem Petito willfährig erzeigen , nämlich die Bewahr„ rung dessen, was eine Stadt Bern mit Recht besitzet,„ die Bewahrung dessen, was der Eydgnoßschaft sowohl„ anständig. Sie ihrerseits in verhoffender Willfahr„ seyen jederzeit geneigt alles aufzusetzen, was die Bünr„ de, Aerträg und eine wahre Freundschaft erfordern„ möge : Betten auch den allgewaltigen Gott , daß er„ einen Löbl. Stand Luzern in glücklicher Regierung und
hochgesegnetem Wohlstand bis zu End der Welt gna«„ digst erhalten wolle«.
Nachdem Herr Seckelmeister Ginner diesen seinenVertrag geendet, hat auch sein Herr Kollega der Herrvon Muralt das Wort genommen , und das Begehrendes Löbl. Standes Bern mit neuen politischen Gründenund Beyspielen aus den Geschichten unterstützet und an»befohlen. Nach vollendtem seinem Discours sind dieHerren Deputierte abgetreten, und von den Rathen