Wallensteins Kriegsvölker in Deutschland.
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Bayern hielt sich streng an die Wahrheit, wenn er schon amersten September 1626 gegen Mainz sich vernehmen ließ*'):„durch immerwährende Einquartierungen und unleidliche Eror-bitantien des kaiserlichen Volkes würden den vereinigten Stän-den die Mittel zu Erhaltung der Bundesarmee immer mehrentzogen, ihnen größeren Schaden von den Freunden zugefügtals von den Feinden."
Bereits in der Mitte des Jahres 1626 gab der KaiserWallenstein zu vernehmen 12 ): xx sehe pjx in dem schwäbischenKreis angeordneten Musterplätze nicht gerne; dadurch würdendie getreuen Stände desselben abwendig gemacht. Man könntejetzt das dort geworbene Volk für Oberösterreich (wo «den derBauernaufstand ausgebrvchen war) verwenden. Er solle aufgute Disciplin achten. So schnell auch diesem der Befehl folgte,Sachsen-Lauenburgs und Carsigli's Regimenter auf der Donaunach Oesterreich zu befördern >3), Beide konnten ihre Unfugenim Erzstift Mainz fortsetzen. Was nützte zu einer Zeit, in wel-cher die Ufer der Weser und der Elbe, Schlesien und die Grän-zen von Mähren der Kriegsschauplatz, dazu noch die aufrühre-rischen Bauern in Oberösterreich zu bekämpfen waren, dasmüßig in Schwaben und am Rheinstrom liegende Volk? Wasaber jener äußerste Kreis Deutschlands durch dasselbe litt,davon ein paar Beispiele. Am 9. April kamen 210 Jllow'scheReiter in zwei Ortschaften des Klosters Hegbach, rasteten dortden 10. und zogen folgenden Tages weiter. Darüber giengeneinzig 1952 Pfund Fleisch auf. Außer den Gelderpressungenim Betrag von 1000 fl. wurde noch Vieles gestohlen, in den
") Das Schreiben im Erzczl.A.
'2) Entwurf des Schreibens an ihn vom 9. Juni; das.
Des Kaisers Schreiben vom 1. Juli an den Herzog von Würtem-berg: das.