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Zur Geschichte Wallensteins / durch Friedrich von Hurter
Entstehung
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80 Gallensteins Kriegsvötker in Dentschland.

auf in dem bambergischeu Gebiete aus ähnliche Weise hausteund nur des Bischofs Hindeutung auf einen allgemeinen Auf-stand eine unmittelbar von dem Kaiser ausgehende Verfügungdie Auflösung dieser Regimenter anbefahl 2Z). Trotz dessen er-hielt Görzenich von Wallcnsteiu ein neues Patent. Wir findenihn bei dem Feldzuge des folgenden Jahres in Holstein. Dortsetzten seine Unthaten zuletzt den Arm der Gerechtigkeit in Be-wegung; er wurde verhaftet. Im Hauptquartier zu Rends-burg trat der Profos mit folgender Klage wider ihn auf: inBayern 26) habe er zwei Frauenklöster zerstört, Amtleute zuErpressung eines Lösegelds weggeführt, im Mainzischen einDorf abgebrannt, dem Bischof von Würzburg 5000 fl. abge-klungen, einen Mordanschlag gegen den Abt von Fulda aus-geheckt und denselben zur Bürgschaft für gefangene Unterthanengenöthigt, im Darmstädtischen großen Schaden angerichtet, inWiesbaden seye er eingebrochen und habe das Löschen einesentstandenen Brandes gehindert. Der Unthaten, die er began-gen, waren so viele, alle in befreundeten Gebieten verübt,daß am 9. Oktober über ihn das Urtheil ergieng:er solle mitdem Schwert hingerichtet werden, also daß der Körper dergrößere Theil, der Kopf der kleinere verbleibe; die getrenntenTheile sollen auf das Rad geschlagen werden 2 ?)."

Nicht besser als Görzenich verfuhr der Herzog RudolphMaximilian von Sachseu-Lauenburg. Ein ihm zugegangenerkaiserlicher Befehl 2«).-aus Durchzügen mit seinem Kriegsvolk

Des Bischofs Schreiben an den Kaiser 6. Nov.; im St.A.

26) Des Kaisers Schreiben an den Churfkirsten von Bayern von, 16.December; das.

Wahrscheinlich an der Gränze gegen Franken.

22) Aus einer Druckschrift: Species säet, der von Herrn Graf von Schel-bart /Veti» spolii. 4. 1655.

28) Den 21. Juli 1626; im St.A.