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Zur Geschichte Wallensteins / durch Friedrich von Hurter
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Wallensteins steigendes Ansehen.

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eheste» gefördert werden, nicht beipflichten "). Sie mochte auchnicht ernstlich gemeint gewesen seyn, da letztere wenige Monatespäter in der Verhandlung mit Richel dahin sich äußerte:sowohl die kaiserlichen als die spanischen Räthe geständen, daßdie Bnndcsarmee für das Reich wie für die Erblande daS Meistegethan habe; daß wenn sie fiele, man auf die Friedländischeuwenig sich verlassen könnte."Doch, fügte der Churfürst bei,so lauteren nur die Worte; thatsächlich werde jene Ueberzeugungbei Seite gesetzt."

Als scheinbare Gründe der großen Werbungen Wallen-steins wurde angegeben: daß Dänemark wieder rüste, daß demBethlen nicht zu trauen seye, daß man gegen die Holländer,um die drei Bislhümer wieder an das Reich zu bringen gegenFrankreich, wegen Mantua nach Italien, selbst gegen die Tür-ke» inS Feld ziehen dürfte. Aber, wurde eutgegnet, die beidenersten Gründe werden bloß durch Günstlinge des Herzogs vonFriedland vorgegeben; denn der König von Dänemark ist ge- 'schlagen, hat sogar seine Reiter entlassen, auch Bethlen weiß,daß er nirgends Beistand finden würde. Gesetzt aber, es drohtevon jenen Seiten Gefahr, so müßte man wenigstens das Volkdorthin führen, wo dieselbe hervorbrechen kann. Ein Angriffauf die Holländer ist ein leerer Vorwand, oder hätte nur denZweck, die Armee für den Sommer ins Feld rücken zu lassen,um während des Winters von den Reichöständen wieder das Mög-lichste herauszupressen. Frankreich anzugreifen, bevor mit an-dern Feinden Friede geschlossen wäre, hieße, dasselbe in denBund mit diesen treiben. Friedländisches Volk würde selbstSpanien nicht gerne in Italien sehen; und was sollten dortdie vielen Reiter? wie in diesem Lande sich erhalten? Daß man >

Schreiben an Mainz vorn 1«. Ja». li>28; das.D Protokoll darnber; das.