Wallenstein bringt Mecklenburg an sich.
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Thätigkeit ersetzten Z3). Leider vereinigten sich mit diesen auchGeistliche, denen Wallenstein Rückgabe der Stistungsgüter unddie Gründung von Collegien in dem Lande zusagte.
Das Gerücht scheint den Herzogen von dem Bevorstehen-'den einige Kunde gebracht zu haben, noch bevor Wallensteinin Böhmen eingetroffen war. Johann Albrecht, in der Meinung,durch bewiesene Willfährigkeit am kaiserlichen Hofe besser ange-schrieben zu seyn, als sein Bruder, befolgte den Rath, eineGesandtschaft dahin abgehen zu lassen. Er wählte hiezu denausgezeichneten Rechtsgelehrten Johann Cothmann; die Ritter-schaft nahm willfährig die Kosten über sich. Adolph Friedrichfolgte diesem Beispiel: ihn vertrat sein Rath Dietrich Bartholdvon Plessen. Als Beide, mit Fürschreiben des Churfürsten vonSachsen versehen 5'«), in Prag eintrafen, wurde» sie von demKaiser (so sehr war er gegen die Herzoge bereits eingenommen)nicht vorgelassen, sondern an den Reichsvicecanzler von Strah-lendorf gewiesen. Auf ihre Verwendung für die Herzoge er-hielten sie den Bescheid: in Mecklenburg selbst solle die Sacheuntersucht werde» 55). Auch die Städte Rostock und Wißmarschickten die vornehmsten ihrer Räthe als Abgeordnete an denkaiserlichen Hof5b).
Schon am 19. Januar des Jahres 1628 setzte der Kaiserauf dem Schloß Brandeis seinem Feldherrn das Herzogthum„mit fürstlicher Hoheit, Jurisdiktion, Regalien, sammt alle»
Khcvcnhiller XI, 67: der unaufhörliche Fleiß der Fnedländi-schen bei Hufe habenden Xegotiantsi, hat I- M. unablässig zugesetzt.
") Aus den Daten derselben läßt sich die Zeit der Gesandtschaft be-stimmen; das erste ist aus Sangerhansen den 30. Nov/ 10. Dec.; das andereaus Stttichenbach den 8/tO. Dec.
SH Frank XIII. 40.
65) Die Credenzschreiben für dieselben vorn 20. Januar/8. Febr. 1628in, St.A.