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Wollenstem bringt Mecklenburg an stch.
mißvergnügt, sie dächten auf die Wahl eines andern"? oderwurde diese Sage nur durch den Letzter» geschickt in Umlauf ge-bracht, um den Kaiser seinen Absichten willfähriger zu machen?Wallenstein sprach von Schritten, um jene Wahl auf diesen zulenken??). Man könnte, sagte er, alsdann den Dänen vorstellen:würden sie durch Gewalt bezwungen, dann fielen sie der kai-serlichen Macht als Leibeigene anheim. Ohnedem werde seinHeer Dänemark doch einnehmen, dann seinen Willen vor-schreiben. Wollten sie dagegen den Kaiser als ihren Königerwählen, so blieben ihre Freiheiten, ihre Privilegien und ihreReligionsübung unverkümmert. Arnim solle im Sinn jenesGedankens wirken; eine ansehnliche Belohnung werde ihm nichtfehlen 78). Allein dieses alles waren einzig Gedanken Walleu-sieins. An dem kaiserlichen Hofe scheint man das Abenteuer-liche dieses Antrages eingesehen und dem Feldherrn bemerkt zuhaben, gerne wollte man diese Ehre ihm gönnen. Vielleichtwäre sie ihm nicht zu hoch gewesen; nur die Berücksichtigung,daß er als König von Dänemark sich nicht würde halten kön-nen, bewog ihn zur Ablehnung. „Einstweilen, bemerkte erArnim, wolle er mit dem Sicherern (Mecklenburg) sich be-gnügen 72).
An diesem aber lag ihm so viel, daß er kein Bedenkentrug, selbst großartige und zukunftsreiche Pläne des Kaisers,auf deren Durchführung derselbe großen Werth setzte, zunichtezu machen. Des durch den Kaiser betriebenen Abschlusses einesHandelsvertrages zwischen Spanien und den Hansestädten istbereits Erwähnung geschehen. Zu diesem Endzweck wurde der
7?) Er sagt selbst: er habe vermeint, „man könnte tractiren, daß sieden Kaiser zum König wehleten" ; Förster Briefe Nr. 92..
?S) Das. Nr. 100.
7!') Förster Nr. 119.