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das Soldatenleben mit der Ehe gar nicht ver-tragt. Nun ist aber die Anzahl der Soldatenweit grösser , als die Zahl der Geistlichen.Und doch soll die Religion »richt dasselbe Rechtgemessen, welches jener Stand genießt? Wirdwohl jemand einwenden können, daß Armeendem Staate nothwendiger sind als Religion.
§- 4 -
Ich komme naher zur Sache, und behaup-te , daß die Bevölkerung eines Landes nach ei-ner gewissen Zeit vollkommen dieselbe seyn wird,eö seye daß sich die Diener der Religion yerhei-rathen oder nicht. Nach der Berechnung drSher. Lev'.hard Euters, (*) würden die Eheneiner einzigen Hauptstadt in einem Zeitraumvon zwey oder drey Jahrhunderten, die an-sehnlichste Provinz bevölkern, wenn denHeira-then, dem Kinderzeugen, und der Nahrungkeine Hinternisse im wege stünden. Was nütztdie Freyheit sich zu verheirathen, wenn man sei-ne Frau nicht ernähren kann , wenn Elend oderLaster das eheliche Bett unfruchtbar mästen;wenn die Armuth des . Landes die Einwohner
____ weg-
(*) Introä« snsl^s. inün. 1*. i. c. 6.
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