Handwerke treiben, und das Feld Saum,oder sich verheiraten, weil man über'-u-ugeReligiösen in einem Lande duldet? oder sindnicht vielmehr deswegen überflüßige Religwstnda, weil kein Vortheil dabey ist, das Feld zubauen, und in die Ehe zu treten? Daherkommt es eben, daß die überflüßigen Möncheohne besondere Vokation nur deswegen oft inein Kloster.geyen, weil sie die Mühe sehen,mit welchen sich so viele Familien ernähren,und das Elend, dessen sie sich nicht erwehrenkönnen , ob sie gleich Lag und Nacht gearbei-tet haben Wir wollen uns eine unfruchtbaredürre Gegend vorstellen, wo die Felder etivadie Hälfte einer guten Erndte tragen, wo derBauer mit saurem Schwerst kaum soviel ge-winnt , als er braucht, um seine zahlreiche Fa-milie zu ernähren und wo er sich zur Zeit derErndte von Gläubigern und Wucherern gedrun-gen sieht, die auf seinen armseligen Gewinnlauren 5 wo keine Künste noch Handwerker ge-trieben werden, um den Mangel an Früchtenzu ersetzen; wo die Wege, worauf die Waarenweggebracht werden sollen, unbrauchbar sind ,und wo , wenn man sie von einem Orte zum
andern