Meist in unserm Jahrhunderte hervorgebrachthat, und sehe, ob sie dem Ehestand, und derBevölkerung vorrheilhaft sind? Die praktischeKenntniß der Vergnügen der Welt ist in jedemStande schädlich; sie steckt Geist und Körpermir einem durchdringenden Gstr an, welchessich unvermerkt ausbreitet, und die beste Kraftdes Lebens tobtet. Je mehr junge Leute vonden ausschweifenden Freuden zurückgehaltenwerden, desto mehr wird die Zahl der gutenEhemänner, der starken Ackersleute, der ar-beitsamen Künstler und Handwerke, der tap-fern Soldaten zunehmen. Wer fordert, daßKlöster nur aus erwachsenen Personen sollen be-setzt werden, welche an ein freyes Leben gewöhntsind, und sich mit den Zerstreuungen unsWelrfreuden gesättigt haben, der will dieMönchsorden vertilgen , und die Zahl der Un-ordnungen und Aergernisse mjj einer Mengeneuer vermehren.
III.
Das Verbot vor dem rrren Jahr LUoestergclübde zuthun, muß in kurzemden Ruin der Mönchsorden nach sichziehet», oder sie wenigstens unnütz,D 5 uns