schüft gehören, sondern sich nur von ihrem Fettmästen wollen. Man übertreibt ihre Einkünfte,und versagt ihnen das Recht sich vom Altar zunähren, dem sie dienen. Wenn es Klöster giebt,die reich sind, so giebt es auch viele, die armsind, wo kaum auf den Unterhalt eines Reli-giösen jährlich 250.kommen so daß,wenn manalle Einkünfte in eine Masse warft, schwerlichH0O. für jeden Mönchen heraus kamen. Vierund zwanzig Millionen scheinen eine überausgroße Summe; aber m. n bedenke doch die Sum-me , die erfordert wird um 10.Millionen zu er-nähren ? 400. ein Unterthan in den andern ge-rechnet , giebt vier Millionen. Welch unge-heure Summe, und wie gering ist gegen siedie vorige Summe. Das ist aber nicht lauterKapital, sondern Landes-Produkt und Gewinnvom Umlauf des Geldes. Ist es dann zu viel,daß ein Geistlicher, der dem Gottesdienste ab-wartet, mit Lehr und Unterricht und Trost su-rren Mitmenschen zu Hülfe eilt, und ihremDienste im Dienste Gottes sein ganzes Lebenweiht, kaum etwas über zwanzig Sols, oderetwa sieben und zwanzig Knutzer des Tages für' seinen Unterhalt verdiene ? Wie unbillig urtheft
l«N