der ein Schrecken eingejagt werde: Es istwahr, daß sie ihm überlastig ftp, daß sie ihnbetrübe, und auf eine gewisse Art fessele; aberseine Freyheit und unerschrockenhcit gereichenihm zum größten Schaden, und die Freyden-ker beförderen den ohnedem Boshaften zu allenLastern, da sie seinen Schrecken zu vermin-dern , seine Ketten und Bande ringer zu ma-chen sich bemühen, und was kann denn end-lich ein Mensch, welcher von der Freydenkereyüber alle Flüche, Bedrohungen, und StrafenGottes zu spotten erlernet hat, was kann einsolcher Mensch nach dem Tod fürchten?
Man wird sagen: Nachdem auch seinGlaube erloschen ist, so bleibt doch die Ver-nunft in ihm, um die künftigen Peinen, unddie Unsterblichkeit der Seele zu erkennen hat ermehr nicht vonnöthen; es ist wahr, die zuRath gezogene Vernunft würde ihn lehren,daß er gegen einem Glaubenssatz, welcher für«inen guten Sittenwandel so nothwendig ist,alle Ehrfurcht tragen sollte; allein kann mandtt Freyheit zu denken nach eigenem Belieben
Gran-