schaftcn ist gewiß die Grundfeste, oder dasTriebrad dieser Tugenden nichr; denn gar ofthat man sie nicht erle get, als nachdem mannach langem und harten Streit allen unordent-lichen Lust, alle unartige Neigungen und dieganze Narur überwm d.n darre. Ist in eini-gen zur Ausübung christlicher Fugenden einebessere Verfassung und Beschaffenheit diesernatürlichen Eigenschaften, so liehen diese nichtsdestominder in einem weit höheren Rang, alSdaß sie der Natur können zugeeignet werden;nur eine göttliche Religion kann dieselbe in demHerzen des Menschen bilden und erhalten:ferne sey aber von uns, daß wir die von denChristen verübten Laster dieser Rcstgion zurSchuld legen sollten: diese verbiethet dieselbeauf das nachdrücklichste: sie halt die starkestenBewegursacheN vor, damit man an selben dasgrößte Abscheuert fasse: sie bedrohet jenen,welche solche begehen, die allererschrecklichstenPeinen an: was könnte sie, um daS Reich derLugend fest zu stellen, mehrer thun?
§5
Wenn