Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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Z Theil. 2 Abtheilung.

zeit nack dem Aufgange der Sonne um die dritte Stunde tdas zu der sechsten um Mittag: das zu der neunten nach demMittage um drey Uhr: und bey dem Untergänge der Sonneversammelte man sich zum Vespergebethe. Also wurde sie-benmal im Tage, und einmal um Mitternacht, nach demBeyspiele des David dem Herrn das Lob angestimmet. Nach-mals wurden die drey nächtlichen Gebethe in eines zusammen-gesetzet , welchem man in der Frühe bey dem Aufgange der !Sonne das Gebeth der ersten Tageszeit, und nach dem Un-tergänge der Sonne das Gebeth der Complet hat beygefüget:auf welche Weise noch itzt der alte Brauch zu siebenmal wie-derholten Zeiten im Tage, und einmal bey der Nacht, sichzum allgemeinen Gebethe zu versammeln wird beybehal»ren. (*) (tt)

Das audachtige Volk kam vormals täglich in der Kirchehäufig zusammen, um das Morgenlob (1) vor dem Aufgan-ge der Sonne, und bey dem Untergänge derselben das Abend-lob anzustimmen, (iv) damit auf solche Weise alles Thun

und

(U) 8. Llem. kve-VuÄor Oonllit. ^polb. D. 8, c. Z4- 8.Uieron. Lpitr. 57, sl. 7 ?.ä b>set. äc Lpitt. 18, «!. 22 Luü.aliqusnto snte iwt-m. 8. üslil. Keg. kuk. llU'p. c. 47. k. Du-äov. Vkomsllrnus Lccl. Ditcipl. <ie öevef. ?. 1, D. 2, c. 71,n. i, 2, Z, 4, 5- 6, 7, 8 > 9» roLe 11. Lr c. 72, n. i, 2, z, 4,Z Li 6. Vsrisrum p-sstt-res Uorsrum Dccleüsüicsrum vsriirneminere ; inprimisäe big intelli^i potest 8. I^nstiUs IV!. in L-pill. DplieC. 8. O^prisnns D. äe Or»t. Dom. 8. Dpipksniu»in Lxpos. biä. Ostk. n. 2Z. 8. Vlieoä. -Vn<^r. spnä

'tbeocior. kuinsrt in -. Nsrt. sinn. p. ZZy. Dpiik. 8. Vi^iliiLpüc. Iriä. 8impl. kpilc. IVlecüol. äe islsrt. 88. 8i6nn!i äcünpuä Tkeoäor. Kuinsrt in /VK. IVlset. line. p. k>86- (I. Olim

Mstutinse Dsuäes ärcsbsntur; OKcium enim nofknrnum v«.tsres vocitsbsnt. qnoä nunc lVIstutinum, ten IVIsMtrnss sp-pellsmus. (si) l.Ucernsrium s vöteribus sppellsbstur ; cum

C) Bei) dieser Sache ist in vielen Orten und Ständen eine Ver-änderung geschehen, »nd man hält sich itzt nicht mehr >» genau andie Tages- oder Nachtstunden: die Kirche aber hat wohl eine Nach-örauchen können, weil es nur die Kirchenlicht betrifft, derenjchiedcicheic dein Glauben oder der Kirche nutzt so leicht einen