7 Kapitel, y Absatz. iby
nämlich dieses Opfer ist ein Verehrung«.- Versöhnung «.Dank-und Erlaugungsopftr, wie man aus dem sehen wird, wasich unreu (Im folg. Abs.) melden will.
F. Wie beweist mau, daß in der Messe wahrlich der Leibund das Blut Christi gcopferet werde ?
A. Die beßken Beweise dieser Sache habe ich schon inden vorgehenden Absähen angezeiget; die übrigen muß mannehmen aus dem, was ich in der ersten Abtheilung diesesTheiles (4 Kap. 2, z, und 4 Abs.) gesaget habe , wo ichvon der wesentlichen Gegenwart des Leibs und Bluts Christiim Altarsgeheinmisse gehandelt habe.
F. Warum sagest du, daß die Bischöfe und Priester beydiesem Opfer die Stelle Christi vertreten, und dessen Dienerstylt?
A Weil Christus der erste und vornehmste Priester die-ses Opfers ist. Er verwandelt das Brod und den Wein inseinen Leib und Blut: er opferet sich Gott dem Vater als(in Schlachtopfer durch diese unaussprechliche Veränderung.
F. Machen nicht auch die Bischöfe und Priester dieseunaussprechliche Veränderung? <
A. Sie machen diese zwar, aber nur als Glieder Chri-sti und lebendige Werkzeuge, deren sich Christus bedienet.Christus selbst redet durch den Mund der Bischöfe und Prie-ster, er wirket durch ihre Hände, und opferet sich Gott.Deßwegen redet der Priester, wann es zu der Wandlungkömmt, nicht mehr seine Sprache, sondern die SpracheChristi, und saget in dessen Person : Dieses ist mein Leib,dieser ist der Reich meines Bluts. (8)
L. Wenn dem also ist, muß man die Bischöfe und Prie-ster nur Diener Christi und nicht Priester heiffeu; denn derNamen eines Priesters kömmt nur jenen zu, welche das Opferverrichten.
er. -obschon es da nur auf den Namen anzukommenscheint, indem man ja weis, daß Christus allein jener ervi-—_ L-Z _—_ s-
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15. 16,17, i8, ic> L 20.