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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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7 Kapttel. 12 Absatz.' i 8 r

denn dieses ist gut und angenehm bey Gott unserm Erlö-ser , welcher will, daß alle Menschen sollen selig werden,und zur Erkenntniß der Wahrheit kommen. (6)

F. Wird das Meßopfer auch für alle Verstorbene ver-richtet ?

2l. Für die verstorbenen Bösen und Verdammten wirdes nicht verrichtet; denn derselben Urtheil kann nicht aufge-hoben werden, und sie sind zu den ewigen Strafen, die we-der gemindert, weder geendigel werden können, verurtheilet.(^)

Für die andern verstorbenen Menschen wird «s ver-richtet.

Für die Heiligen, welche mit Christo herrschen, zurDanksagung für ihre Glückseligkeit.

Für die Gläubigen aber, welche in dem Fegfeuer sich be-finden , damit sie aus der tiefen Gefängniß befreyet wer-den , und in das Ort der Erquickung, des Lichtes, undFrieden kommen mögen. (Lccies. in Offert. Mff. Oe-funbi. äc Lun. Mff.)

L. Wie beweist man, daß das Meßopfer für die Ver-storbenen Gläubigen verrichtet werde?

2i. Man beweist dieses durch die beständige Erblehre al-ler Jahrhunderte und Kirchen.

Diese Erblehre aber beweist man i. AuS den heiligenVätern , sogar auch den ältesten, als aus dem Tertullianus,heilige» Cyprianus, Eusebius, Cyrillus von Jerusalem,dem Papste JnnocentiuS dem ersten, Epiphanius, welcher

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