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Z Theil. 2 Abtheilung.
Hals bedecken , ist gleichsam der Helm des Heils , welchenwir nach dem Befehle veö Apostels aufsehen müssen , umdie teuflischen Anfälle abzutreiben. Durch dieses Achseltuchwerden wir auch erinnert, daß wir die Ausgelassenheit derAugen und der Zunge bezwingen müssen. (:))
Die Albe ist ein Zeichen der Reinigkeit, welche in denSitten der Priester und AltarSdiener sich zeigen muß. Ebendies« Reinigkeit wird durch das Kleid, welches man den Chor-rock und ein Röchet heißt, und das eine abgekürzte Albe ist,'angezeiget. E)
Durch das Gürtelband, mit welchem man die Albe, da-mit sie nicht sich ausbreite, zusammenbindr, wird die Keusch-heit angezeiget, zufolge jener Worte Christi: Eure L endensollen umgürtet seyn. (Luc. 12, zz.) Denn wir umgürtendie Lenden, wie der heilige Gregorius der Grosse (kiom.i z in LvanA.) silget, wenn wir die Unzucht des Fleischesdurch die Enthaltung einschränken.
Durch den an dem linken Arme sich befindenden Mani-pel wird die Frucht guter Werke, oder die Arbeit der Busseangezeiget; denn dieser Manipel war vormals Nichts ande-res als ein leinenes Tüchlein und Wischtuch , mit welchemder Schwih und Wust abgewischet wurde. Nach der Zeithat man das Tüchlein abgebracht, und eine Kirchenkleidungdaraus gemachet. (ss)
Die Tunicell des SubdiaconS, und die Dalmatik desDiacons, als Zierden der Feyerlichkeir und Freude, welchemau deßwegen an den Tagen der Fasten und Trauer nicht an-leget , erinnern uns, daß man bey dem Altare Gottes mit
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geistlichen aber und sonst alle Priester legen selbes nur um den Halsherum.