Band 
I. Theil
JPEG-Download
 

148 ^ »45 Spaniens Gtärcke

lungen, Kriegen rc. ein weniges Urtheil zmschöpffen lerne, ist vonnöthen, die Nachbarschafft und Gelegenheit der EuropäischenMachten gegeneinander etwas genauer zuer-wegen. Welches ich zwar gegenwärtig, abernur in kürtze, und für Anfänger thun will.

I. Spanien.

i. Spanien kunte, Gelegenheit halber, dasglücklichste Land seyn. Dann allerseiths istes mit Meer umbgeben, wo nicht leicht bemu-kommen, gegen Franckteich hat es eine Na-türliche Vormauer an dem Pyrenäischen Ge-bürg, und wo discs auslastet, kunte aufan-dere weiß der Zugang versperret werden. Eshat auch seine Macht genugsam in ^meric,und erstrecket- Auf der Weft-Seithenstehet das gantze ^ri3nr>sche Meer, und derAuslauffin alle Welt-Theilihm offen. DenEingang in das Mittelländische Meer hatesin semer Gewalt, wann es nicht die Engellan-der hatte in ihren Busen nisten lassen. DasGewicht, so die Spanische Macht in Italienerst neulich wider bekommen hat, traget garviles zu dessen Gewalt und Ansehen bey.

Allein es hat auch seine Gebrechen. Danndie auswertige Land, als America, ^62 kc.berauben das Vatterland viles Volcks, in-dem nur auf denen Schiffahrten ein abscheu-liche Menge Leuth zu Grund gehet. Diezu Haus verbleiben, seynd, wie man sagt,in Pstegung des Landes, und Gewetbs nicht