Franckceici) I.«iiovr'c. 1191
vile durch, wurden in Brandenburg, En-gelland , Holland rc. aufgenohmen, allwosie sich setzten,allerhand Werck-und Kunst-Städt anlegten, und unterdem Nahmende-rer Kefugi es bekannt seynd- Einige rechnen820000. 'versöhnen so aus dem Reich gezo-gen, zu grossen Schaden desselben; indemdie Hugonotten den grösten Theil an derHandlschafft hatten: dann weil sie von Eh-ren-Aembtern ausgeschlossen waren, bega-ben sie sich auf Handlung und Künste, er-langten dadurch groß Geld, und trugen ei-nes so wohl als das ander mit sich fort infremde Lander. Ob der König hiedurch sei-nen Zweck gehoben, weiß ich nickt.
»54. Es wäre aber die Sack mit demPäbstlichen Hoff noch nicht beygelegt, und/m. 1687. entbranne ein neues Feur. ZuRom hatten bißhero die fremde Gesandtendie Freyheit, daß, wo sie wohneten , in dergantzen Gegend herum kein Missethäterdurffte eingesungen werden, auch kein Sbirroder Schcrg sich blicken lassen: und das hiessedie Huartiers-Freyheit. Weil diese Frey-heit je länger je weiter ausgestreckt wurde,und zu vilen Todtschlägen und Lästeren An-laß gäbe, wolte solche Pabst InnocemiusXI. dessen Frömmigkeit überall berühmt ist,abgeschafft wissen. Andere Gesandten er-kennten die Billigkeit, und waren des zu frie-den. Der Frantzösische Hoff allein wieder-Ffff 4 spräche