N 47. Von der Religion 8z
Regi. L'cLr/m-r heisst- Teutsch Spal-tung, Trennung, und Zckilmmici seyd jene,welche zwardie rechte Glaubenslehre nochbehalten, doch sich von der allgemeinen,das ist, uralten Catholischen Kirchen, inso weit abtrennen, daß sie das Haupt der-selben Kirch, nemlich den Pabft, nicht auchfür ihr Haupt erkennen, und also keinenGehorsam leisten. Solche Zcbiimmjci seynddie Griechen, Moscowirer, Moldauer, rc.Daher nun kommt die Redens-Art, daßman sagt, die Lateinische Kirche, die Grie-chische Kirche. Die Erste ist die Catholi-sche: Die Andere die Zcklsmsrifche.
Regl. Aeyerev, , ist eine
Christliche Lehr, welche nicht nur den Ge-horsam auffändet, sondern auch in einenoder mehreren GlaubenS-Puncteri irret,und ^ö. halsstarrig solchM Irrthum be-hauptet. Dergleichen ÄetzUGen seynd vonAnfang der Kirch, bis jetzo, ein gantzerSchwärm gewesen, haben aber nie keinenlangen Bestand gehabt. Jetziger Zeit seynddie Bekandreste in Europa die Lutherischeund Calvinische, aus welchen entstandenseynd die Zwinglische, Pietrstische, Soci-niamsche, Auackerische, ^nüb^pruten oderWidertäuffer, und was dises Geschmeissesmehr ist.
Die Bücher, worauf sie bauen, ist dieAugspMglsche ConkeLon, die korwul»F 2 Con-
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