Betrachtung über die Gelehrtheit. 489
guten End anzubringen, in welchem Stuckdoch, gleichwie es denen Grundgelehrten ,vfft gebricht, also gelinget es nicht seltendenen gantz Ungelehrten. Wie viel so gan,tze Bibliothecken gefressen, führen einenschlechten Wandel, ein verderbtes Hauß-wesen, und seynd übrigens im Bürgerli-chen Leben gar nicht zu gebrauchen? Siewissen, und können anderen zum Verdrußdahersagen wie die Römer, der alte Herr-mann, die Griechen und Perser, ja selbstder Natter Abraham, da er wider die fünffKönige zu Feld. gezogen , sich verhaltenhabe: es seynd ihnen auch des pol^ni8rr!,tzZImAlL nicht unbekannt, und mögensie noch darzu norss criticas , poImcZ!» Lcc.darüber geschrieben, und die darinn ange-zogene grosse Feld-Herren in die Schul ge-führt haben; man stelle sie aber an denSpitz einer nur kleinen Trupp, und lasse ih-nen freye Macht, ihres Gefallens zu be-fehlen , so wird man sehen, daß dieser ge-lehrter Lä h.
8. Noch ungereimter ist es, wann einigeder Einbildung seynd, daß die Gelehrtheitvon einer Sprach, welche immer sie seye, ab-hänge , und Visen Preiß nur ein Lateinerverdiene: gleich als ob unter denen Egyp-tiern, Chaldäern, Indiern die Gelehrtheitnicht zu Hauß gewesen wäre ? worinn auchGg z jene