492 lss.ioy. Histori der Gelehrtheit.
einander auf diser Welt: sie seynd hie undda dünn ausgesäet: die übrige gehörenZum grossen Haussen.
ii. Lasset uns auch die Ursachen undEnd betrachten, die sich manche mit ihrerGelehrtheit in den Köpft sitzen. Von lan-gen Leuthen studieren die meiste, damit sieBrod gewinnen, einstens zu Aembter-ngelangen, und in der grossen Welt ei-ne Stelle bekommen. Disen stehet nichtfrey, was sie angerissen wollen, auszusu-chen. Es verbindet sie der vorgenommeneZweck, das zu lernen, was sie bey Er-reichung dessen wissen sollen. Wen derBeruff zur Geistlichkeit ziehet, lernet wasein Geistlicher von solch oder solchem Rangmuß verstehen: ein künfftigerSoldat machtsich die Welk-Beschicht, einige mathema-tische Künste, und den Degen bekannt.
i L. Andere, denen das Glück dise Sorgbenommen, vertieften sich entweder in ihrenGeschäfften, und thun recht daran, odersie mengen sich auch, dem natürlichen Tribzu Folge, in die Bücher und Wissenschass-ten, gleichwie nun diese die Freyheit habenein oder mehrere Wissenschafften für ihreNebemArbert vor sich zu nehmen, also wa-ren sie wohl unglücklich, wann sich solcheLeuth in dergleichen einließen , welche andie von Llcerone obengemeldte Steine an-stoßen ,