Band 
IV. Theil
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Ob die Literak. zur Regierung nöthig. 48Z

des Liechts aussen wenig, so erweitert sichdas Loch , damit es so viel Strahlen vondenen wenigen als möglich oder nöthigauffangen, und hinan an den Grund desAuges lassen möge: dann sonst wurde ausAbgang der Strahlen kein deutliches Bildkönnen gestaltet werden. Aufsolchur Schlagverfahre man mit Nachforschung derer Din-gen und Betrachtung mit den Gemüths-Augen. Von Natur ist unserem Verstandangebohren und eingepflantzct die Erkannt-nuß seiner selbst, das eigne Gewissen, unddie Fühlung seiner Schwäche. I derMensch ist ohne es zu lernen ihme sechstenbewust, daß sein Verstand nicht unendlichseye, sondern jetzt mehr, jetzt weniger,niemahlen aber alles, fassen könne. Diseskan mcht unbillich vergleichen mit derluni-cz uve.i des leiblichen Auges: dann einesolche eigne Erkanntnuß, ein solch eignesGewissen machet, daß wir unseren Ver-stand jetzt weit aufsperren, jetzt wider indie Enge unziehen sollen. Haben wir zuthun mit Betrachtung eines grossen Licchts,muß der Beutel nicht in alle Weste aufge-rissen werden; es folget Blendung, Un-wissenheit, Irrthumb daraus: feynd wirbeschädiget mit geringeren Funcken, als-dann ist es Zeit, weit aufzugehen, so langals wir an dem Funcken hängen ; fo baldwir aber des Fünckleins Ursprung vomH h 2 gröft